Social Distancing: Ausgangssperren vermeiden

Ich muss ja sagen, ich bin gerade sehr stolz auf unsere Kanzlerin. Es ist sehr wichtig, dass wir gemeinsam alles dafür tun, dass Ausgangssperren vermieden werden, weil diese unverhersehbare Folgen für unsere Demokratie und vorhersehbare Folgen auf unsere psychische Gesundheit haben werden. Es ist Augenwischerei, wenn wir glauben, dass eine solche Sperre nur zwei Wochen dauern würde. Mit der Aufhebung ist die Gefahr groß, dass Nachholbedürfnisse und das trügerische Gefühl, es sei wieder alles in Ordnung, die Infektionsraten nach oben treiben. Darum ist der bessere Weg, öffentliche Begegnungsmöglichkeiten einzuschränken und allen klar zu machen, dass wir außerhalb unserer Familien und Partnerschaften den körperlichen Kontakt vermeiden sollten. Für uns als Menschen ist das wichtig, aber auch für unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Daher seid unsere Helden #StayAtHome#SocialDistancing

Macht uns allen diese Krise leichter.

Denn Ausgangssperren bedeuten

Macht euch bitte bewusst, dass viele Familien und Partnerschaften nicht in einem Haushalt oder im gleichen Ort wohnen. Ausgangssperren bedeuten, dass Eltern über lange Zeit ihre Kindern nicht sehen können, dass Scheidungskinder über lange Zeit einen Elternteil nicht sehen können, dass ältere Menschen über lange Zeit ihre Angehörigen nicht sehen können, dass Paare in zwei Haushalten oder in Fernbeziehungen sich über lange Zeit nicht sehen können. Und das umgekehrt Familien und Menschen in gemeinsamen Haushalten Konflikten nicht mehr ausweichen können. Die Anzahl an häuslicher Gewalt ist in China nach oben geschnellt. Und nicht zuletzt gibt es viele Single-Haushalte. Viele Alleinstehende haben massive Angst davor, zu vereinsamen.

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